Mittwoch, 7. November 2018

Hoffen auf den nächsten Gipfel

Die Märkte sind im Wartemodus. Politisch sind die Unsicherheiten nach wie vor groß. Aber vielleicht gelingt beim kommenden G-20-Treffen in Argentinien endlich ein nachhaltiger Durchbruch in Sachen Handelskonflikte.

Die Börsen haben sich zuletzt etwas erholt — sicherlich bedingt durch technische Faktoren, aber auch dank guter Unternehmensergebnisse. Hinzu kommt, dass US-Präsident Donald Trump Entspannung im Handelsstreit mit China signalisierte. Es gebe Fortschritte, man werde sich beim nächsten G20-Gipfel Ende November in Argentinien auf höchster Ebene zusammensetzen. Positiv: Chinas Präsident Xi Jinping ist laut Presseberichten ähnlicher Meinung.

Zu früh sollten Anleger sich indes noch nicht freuen, schließlich geht es in der Beziehung der beiden Länder schon seit Monaten hin und her. Außerdem könnten Trumps Worte kurz vor den Zwischenwahlen auch nur taktisches Geplänkel gewesen sein ...

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Schwelende Konflikte, schwache Kurse

Nach wie vor gibt es an den Börsen keinen Grund zu jubeln. Im Gegenteil. Vor allem in Europa sacken die Kurse weiter ab. Der DAX beispielsweise stürzte nach schlechten Nachrichten sogar auf den tiefsten Stand seit knapp zwei Jahren ab.

Das war es schon wieder mit der in der dritten Oktober-Woche vorsichtig aufgekommenen positiveren Stimmung. Denn schon zum Start der vierten Kalenderwoche ging es wieder abwärts. Schuld waren schwächere Unternehmenszahlen aus den USA, die ungelösten Problemfelder Saudi-Arabien, Brexit und Italien, der schwelende Handelskonflikt der USA mit China sowie im Fall des DAX das für Bayer so eklatante Glyphosat-Urteil (siehe auch Titelgeschichte).

Von großer Bedeutung wird sein, ob die parallel zum Erscheinen dieser Ausgabe von BÖRSE ONLINE anstehenden neuen Quartalszahlen von Microsoft (24.10.) sowie Alphabet und Intel (beide am 25.10.) für etwas Stabilität sorgen können. Dazu kommen ebenfalls zum Wochenschluss die neuesten Daten zur Entwicklung des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) im abgelaufenen dritten Quartal. Mittelfristig wichtig: die Midterm-Wahlen in den USA, die am 6. November anstehen.

Die Unsicherheit an den Märkten ist derzeit jedenfalls enorm. Insgesamt ...

Donnerstag, 20. September 2018

Die Macht der zwei Kom­po­nen­ten

Die Märkte tendieren weiterhin eher seitwärts. Die Gründe dafür sind bekannt. Wobei viele Anleger derzeit die negativen Aspekte höher bewerten als die positiven.

Von der Ruhe, die im vergangenen Jahr die Märkte dominierte, ist in diesem Jahr wenig geblieben. Vielleicht auch kein Wunder: Viele Aktien sind recht hoch bewertet und notieren gleichzeitig -gerade an der US-Börse -nah an ihren Rekordständen. Externe Faktoren bringen die Märkte dann schneller aus dem Gleichgewicht, als Anleger es in den vergangenen Jahren gewohnt waren.

Gemeint ist dabei vor allem die Krise im Welthandel, die immer neuen Zölle und Beschränkungen. Gerade weil man sich keinen rechten Reim auf die gegenseitigen Drohungen im Handelsstreit machen kann, nehmen die Schwankungen der Märkte zu. "Jede Seite stellt die andere auf die Probe und testet die Schmerzgrenze aus, um die eigentlichen Ziele zu erkennen. Das irritiert die Märkte", sagt beispielsweise Matt Miller, Volkswirt von Capital Group.

Das zweite Problem sind die Bewertungen. Unter Investoren steigt die Sorge, dass es deswegen irgendwann zu einer deutlicheren Korrektur ...

Donnerstag, 13. September 2018

Ein Schritt vorwärts und zwei zurück

Die Probleme werden nicht weniger: Handelskonflikte, Währungskrisen, Italiens Schuldenberg. Darunter leiden aber nicht alle Märkte -vor allem US-Aktien halten sich gut.

Es ist wie in den Wochen zuvor: Die Börse New York hält sich gut, die Märkte in Europa dagegen schwächeln. Euro Stoxx und DAX sind inzwischen an charttechnisch wichtigen Punkten ankommen: Fallen die Indizes weiter, sieht es nicht gut aus; halten die Unterstützungen, darf man noch einmal Hoffnung schöpfen für den Rest des Jahres.

Dass die Kurse wackeln, liegt sicher auch daran, dass entscheidende Termine anstehen: vor allem die Brexit-Verhandlungen im Vorfeld des EU-Gipfels, der wiederum am 20. September stattfindet. Außerdem hält die Europäische Zentralbank (EZB) eine Sitzung ab, parallel zum Erscheinen dieses Heftes. Allerdings dürfte es dabei wenig Neues geben. Vor allem sind Zinserhöhungen nach wie vor nicht zu erwarten. Die EZB bleibt auf Kurs.

Desgleichen die US-Notenbank Fed. Die dürfte Ende des Monats den Leitzins um einen weiteren Viertelpunkt nach oben setzen. Die Wirtschaft läuft schließlich immer noch sehr gut – neuestes Indiz hierfür ist der Anstieg des ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe auf den höchsten Stand seit Mai 2004. Dazu kommt, dass ein viel beachteter Optimismus-Index für kleinere Unternehmen auf dem höchsten Stand seit 1983 notiert.

Das sollte sich auch weiterhin positiv auf den Gewinntrend ...

Mittwoch, 5. September 2018

Das große Driften

Dass sich die Weltwirtschaft inzwischen je nach Region sehr unterschiedlich entwickelt, sorgt für große Turbulenzen, speziell an den Devisenmärkten. Das ist auch für die Aktienmärkte gefährlich.

Man hört es immer öfter: Die Börsen stünden höchstwahrscheinlich vor einem zyklischen Hoch. Die Party sei bald vorbei. Und es gibt durchaus gute Argumente dafür, etwa das weltweite Auseinanderdriften der Märkte: Die Konjunktur in den USA läuft deutlich besser als in anderen wichtigen Regionen, was zu einer gewissen Instabilität führt. Hier wieder ein Gleichgewicht zu finden ist diffizil: Entweder das Tempo der US-Wirtschaft verlangsamt sich, und/oder das Wachstum in China und dem Rest der Welt zieht deutlich an. Im Moment jedoch sieht es weder nach dem einen noch nach dem andern aus. Die Stärke der amerikanischen Wirtschaft und des Dollar bekommen dabei aktuell weniger die USA selbst als vielmehr alle anderen Länder auf dem Globus zu spüren — vor allem diejenigen, die hohe Dollarschulden aufweisen, was auf die meisten Schwellenländer zutrifft.

Dass Währungen wie der argentinische Peso und die türkische Lira in kurzer Zeit 40 bis 60 Prozent ihres Werts verloren haben, ist nur die Spitze des Eisbergs. Der starke Greenback jedenfalls dürfte dazu führen, dass die Notenbanken außerhalb der USA über kurz oder lang straffere geldpolitische Rahmenbedingungen schaffen müssen.

Längerfristig wiederum scheint eine Verlangsamung des US-Wachstums wahrscheinlicher als ein Aufleben der chinesischen oder europäischen Wirtschaft. Zumindest zeigen das die Frühindikatoren derzeit so an. Das Problem: Wenn die US-Notenbank die Geldpolitik nun deut-licher strafft als bisher angenommen, um  höherer Inflation vorzubeugen, könnte das zwei unangenehme Folgen haben — der Dollar wird noch teurer, und gleichzeitig nimmt die Dollarliquidität ab.

Aktuell indes herrscht in den USA noch eitel Sonnenschein. Da profitieren ...

Mittwoch, 29. August 2018

Jetzt aber geschwind

Von wegen Sommerloch. Die Börsenkurse tendieren nach oben. Vor allem in den USA, wo sogar neue Rekordstände erreicht wurden. Zwei Faktoren sind dafür derzeit entscheidend.

Neue Rekorde an der Wall Street! Sowohl der Technologie-Index Nasdaq Composite als auch der marktbreite Index S & P 500 schafften ein neues Allzeit­hoch. Bei Letzterem ist das besonders bemerkenswert, waren doch große Zweifel aufgekommen, ob der schon im Januar erreichte bisherige Rekord überhaupt noch einmal erreicht werden kann. Und ob es damit nun die längste oder doch nur die zweitlängste Börsenrally aller Zeiten ist. Darüber wird in diversen Medien heftig gestritten — geschenkt!

Der DAX legte im Sog der US-Börsen zwar auch zu, ist aber deutlich von seinen bisherigen Rekorden entfernt. Was nicht wundert, ist der Index schließlich voll mit Problemunternehmen — Banken, Automobil­titel, Versorger. Ein „Lazarett“, findet Börsenexperte Robert Halver.

An der Wall Street jedenfalls reagierte man auf zwei Dinge positiv: zum einen auf den Abschluss eines bilateralen Handelsabkommens der USA mit Mexiko. Dieser Vertrag soll das bisherige NAFTA-Abkommen ersetzen. Manko: Kanada ist da noch außen vor. Und zum anderen hat die US-Notenbank Fed ...

Mittwoch, 22. August 2018

„Ich bin nicht begeistert“

Eine Börsenwoche ohne Neuigkeiten vom US-Präsidenten, das gibt es eigentlich gar nicht mehr. Donald Trump ist der entscheidende Taktgeber. Auch jetzt wieder. Ob es Anlegern nun passt oder nicht.

Seit  die Meldung über die Nachrichtenticker lief, dass Chinas Vizehandelsminister in die USA reisen und man dort wieder verhandeln werde, geht es mit den Aktienkursen neuerlich nach oben. Anscheinend hat man sich ordentlich was vorgenommen in Sachen Handelsstreit: Bis November will man die Sache vom Tisch haben! So schreibt es zumindest das „Wall Street Journal“. Wie passend; wir erinnern uns: Im November werden in den USA das Repräsentantenhaus und Teile des Senats neu gewählt. Da spielt dem US-Präsidenten das Treffen natürlich in die Karten.

Vor allem Industriewerte kletterten seit der Meldung nach oben, also Aktien wie Caterpillar oder Boeing — Unternehmen eben, die vom Handelskonflikt besonders stark betroffen sind. Und nicht ganz unwesentlich: Der chinesische Yuan wertete ebenfalls auf, nachdem er zuvor stark gefallen war. Das ist deswegen wichtig, weil China mit etwa zwei Billionen Dollar im Ausland verschuldet ist — in Fremdwährung! Wertet der Yuan ab, wiegt diese Schuldenlast mehr und mehr und belastet Unternehmen und Banken. Gibt es nun eine Lösung im Handelsstreit, könnte das den Yuan stabilisieren. Obwohl dies natürlich nur ein einzelner Faktor für das Auf und Ab des Wechselkurses ist.

Was soll man nun davon halten? Bahnt sich da endlich eine echte Lösung an? Fakt ist, dass der Börsenverlauf seit einigen Monaten deutlich geprägt ist von Meldungen zum Handelskonflikt. Mal verschärft sich die Lage, mal entspannt sie sich wieder. Mal hü, mal hott.

Dabei scheint eines klar: Der US-Präsident zieht einfach und rücksichtslos sein Ding durch. Für die USA scheint die Ausgangsbasis dafür perfekt  zu sein — jedenfalls wächst die Wirtschaft überdurchschnittlich. Die anderen Volkswirtschaften scheinen unterlegen. Sie brauchen die USA mehr als umgekehrt.

Dass Trump sein Ding durchzieht, zeigt sich auch daran, dass er erneut den Kurs der amerikanischen Notenbank Fed unter dem neuen Chef Jerome Powell kritisierte. „Ich bin nicht davon begeistert, dass er die Zinsen erhöht. Nein, ich bin nicht begeistert“, sagte Trump in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Die Fed solle sich zurückhalten und ihm „etwas helfen“. Ungewöhnlich, so eine Einmischung eines US-Präsidenten. So was kennt man sonst nur von Bananenstaaten ...

Mittwoch, 15. August 2018

Warnsignale

Noch halten sich die Märkte passabel – trotz immer neuer Krisen und Probleme. Hauptgrund sind vor allem die hervorragenden Unternehmensergebnisse. Doch wie lange geht das noch gut?

Jede Woche ein neuer Hammer! 2018 ist alles andere als ein langweiliges Börsenjahr, so viel ist jetzt schon klar. Aktuell ist es der Verfall der türkischen Lira, der die Anleger in Atem hält und der zuletzt so dramatisch ausfiel, dass sogar die internationalen Aktienmärkte deswegen unter Druck kamen — insbesondere ­europäische Bankwerte.

Dass das Ganze mittlerweile globale Dimensionen angenommen hat, zeigt auch der Devisenmarkt. Insgesamt sind inzwischen auch andere Schwellenländer-Währungen unter Druck. Man kann die Lira-Krise als kleinen Vorgeschmack dafür deuten, was los wäre, wenn größere Emerging Markets als die — nun ja — doch nicht ganz so gewichtige Türkei unter Druck geraten. Aber vielleicht muss man das alles auch positiv sehen: Spätestens jetzt ist man als Anleger gewarnt, dass die Dinge auch mal so richtig schieflaufen können und es ein verheerender Fehler wäre, sich allzu sicher zu sein, was die eigenen Aktieninvestments angeht.

Da fallen dann auch die eigentlich sehr guten Fundamentaldaten plötzlich nicht mehr so ins Gewicht. In den USA beispielsweise haben 79 Prozent der Unternehmen in der gerade abgeschlossenen Berichtssaison die Erwartungen beim Gewinn übertroffen und 72 Prozent die Umsatzschätzungen. In Summe sind damit die Gewinne im Vergleich zum Vorjahr um sagenhafte 25 Prozent gestiegen — noch besser lief es nur im dritten Quartal 2010 mit über 34 Prozent Plus.

Das Problem dabei...

Mittwoch, 8. August 2018

Wall Street gibt die Richtung vor

Trump gibt’s, Trump nimmt’s. Fast scheint es so, als ob man die Börsenbewegungen der vergangenen Wochen auf diesen simplen Nenner bringen könnte. Oder ist doch alles nur Geplänkel?

Es läuft wie schon das ganze Jahr: Die US-Börsen rennen vorneweg, und die anderen Marktplätze kommen da nicht recht mit. Gewissermaßen stecken DAX und Euro Stoxx ein bisschen im Sommerloch, während es an der Wall Street fast schon hitzig zugeht. Stand Redaktionsschluss notierte der marktbreite US-Aktienindex S & P 500 sogar kurz vor einem neuen Allzeithoch.

Diesseits des Atlantiks geht es jedoch, wenn überhaupt, nur langsam voran; die gute Laune nach dem positiv verlaufenen Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker scheint schon wieder verflogen. Vermutlich auch deswegen, weil der US-Präsident immer wieder neue Konflikte anzetteln will oder alte verschärft. Stichwort Iran-Sanktionen beispielsweise. Und vor allem, weil eine Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China immer noch nicht vom Tisch ist.

Es geht hin und her. So provoziert Trump China erneut mit der Androhung noch höherer Strafzölle als bislang geplant. Und Peking antwortet mit der Ankündigung „unausweichlicher“ Gegenmaßnahmen. Es ist fast zu befürchten, dass sich dieses Geplänkel im schlimmsten Fall bis zur US-Kongresswahl am 6. November hinzieht. Es steckt schlicht viel Trump’scher Wahlkampf hinter seinen Aktionen. Der Präsident fürchtet sich vor einem — durchaus denkbaren — Sieg der Demokraten, was ihm das Regieren dann sehr schwer machen würde.

Also nur viel Lärm um nichts? „Nach der Wahl werden sich die Wogen glätten“, erwartet jedenfalls Marktexperte Robert Halver von der Baader Bank. „Selbst die Trump-Administration wird auf günstige Vorprodukte aus China ebenso wenig verzichten wollen wie auf die kaufkräftigen Absatzmärkte im Reich der Mitte.“

Tatsächlich ...

Mittwoch, 1. August 2018

Immer wieder Kehrtwenden

Das gute Wirtschaftswachstum in den USA und die gerade eben positiv verlaufenen Gespräche im US-europäischen Handelszwist sorgen für steigende Aktienkurse.

Das sieht doch schon wieder etwas besser aus an den Märkten. Der DAX verbuchte vier positive Handelswochen in Folge, darunter die stärkste seit März. Die Gründe für den Anstieg sind simpel: Zum einen setzen die Börsianer auf Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU — so schnell kann der Wind sich drehen. Zum anderen sorgen starke Konjunkturdaten aus den USA für gute Laune: Das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal verzeichnete auf das Jahr hochgerechnet mit 4,1 Prozent Plus den stärksten Anstieg seit dem dritten Quartal 2014. Das ist eindrucksvoll, auch weil zum Jahresauftakt das — revidierte — Plus bei „nur“ 2,2 Prozent lag.

Eine tragende Säule des Aufschwungs bleibt der private Konsum, der um vier Prozent anstieg. Auch das gerade veröffentlichte Verbrauchervertrauen der Uni Michigan fiel mit 97,9 Punkten besser aus als erwartet und unterstreicht damit, dass die Stimmung unter den Konsumenten in den USA unverändert gut ist.

Wichtigste Nachricht für die Börse ist und bleibt aber das anscheinend gut verlaufene Gespräch zwischen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump. Man will den Handelskonflikt anscheinend nicht eskalieren lassen. Weil es in der Vergangenheit aber schon viele abrupte Kehrtwenden seitens der Amerikaner gegeben hat, schadet es sicher nicht, dabei etwas skeptisch zu bleiben. „Trumps Übereinkommen mit der EU ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Das Thema Handelskrieg ist dabei aber immer noch nicht vom Tisch“, sagt etwa Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers.

Weil zudem der Streit mit China weiterhin schwelt, warnt der Internationale Währungsfonds, dass die von den Amerikanern erlassenen Zölle das globale Wirtschaftswachstum in den nächsten zwei Jahren um 50 Basispunkte bremsen könnten. Auch Larry Fink, Chef des weltweit größten Vermögensverwalters Blackrock, stellt sich auf die Seite der Mahner. Fink sieht eine echte Gefahr, dass durch das Handelsproblem die Aktienmärkte zehn bis 15 Prozent an Wert verlieren könnten.

Allerdings könnten sich diese Befürchtungen schnell in Luft auflösen, wenn sich denn die sino-amerikanischen Gespräche ähnlich positiv entwickeln wie die amerikanisch-europäischen.

Die Börse scheint jedenfalls wieder auf Kurs. Was auch daran liegt, dass ...