Montag, 23. April 2012

Big Trouble in Big China? Teil 2

Schlechte Stimmung an der Börse. Weil schlechte Stimmung in China.

(Wir hatten das doch neulich schon einmal, als der Ökonomie-Professsor Patrick Chovanec vor deutlich schwächerem China-Wachstum gewarnt hat – und vor den (bösen) Folgen für Weltwirtschaft und Börse)

Heute reichte ein einziger Konjunktur-Indikator, um die Märkte (weltweit!) nach unten zu ziehen. Der von der Großbank HSBC berechnete vorläufige China-Einkaufsmanagerindex fiel zwar etwas stärker aus als erwartet, bleibt aber den sechsten Monat in Folge unter der 50-Punkte-Marke. Und das wird als Abschwungssignal gedeutet. 

Zum Vergrößern bitte anklicken, Quelle: zerohedge.com

Moment mal, mag man da jetzt zu Recht einwenden. So schlimm sieht das doch gar nicht aus auf dem Chart. Warum sollen deswegen die Märkte stürzen? Meine Vermutung ist ja ...

Der Indikator ist zu "lau". Er ist nicht gut genug, um tief durchzuatmen und sich entspannt zurückzulehnen, aber er ist auch nicht schlecht genug, damit Peking die Wirtschaft mit welchen Methoden auch immer stimulieren wird. 

Das mag vernünftig sein. Aber es bedeutet auch, dass es keinen Suchtstoff für den Junkie gibt, no fuel for the markets ...


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