Freitag, 27. April 2012

Der Euro vor dem Fall

Man wundert sich ja schon, dass sich der Euro angesichts der anhaltenden Schwierigkeiten in den Südstaaten (gerade eben wurde Spaniens Kreditwürdigkeit abgestuft, In Frankreich könnte es zu einem Regierungswechsel kommen, ebenso in Griechenland) so gut hält.

Die Deutsche Bank meint, dass das nicht mehr lange gut geht und erwartet einen Rutsch von derzeit ungefähr 1,31 auf 1,25 Dollar.

Sie begründet das mit der Volatilität am Markt. Der Chart zeigt, dass die Schwankungsintensität bei kurzlaufenden, einmonatigen Optionen auf das Euro-/Dollar-Währungspaar weit geringer ist als als bei den einjährigen Optionen.

Zum Vergrößern bitte anklicken, Quelle: Bloomberg

In der Vergangenheit war dies immer ein Signal für eine darauf folgende starke Kursveränderung. Ein "Breakout". Das Problem daran: Der Indikator verrät nichts über die Richtung des Breakout! Rauf oder runter? Tja ...

Die Deutschbanker gehen davon aus, dass der Euro fällt. Und warum? Ich habs oben geschrieben: ... gerade eben wurde Spaniens Kreditwürdigkeit abgestuft, In Frankreich könnte es zu einem Regierungswechsel kommen, ebenso in Griechenland ...

Robert Halver von der Baader Bank ist dennoch nicht bange ...

1 Kommentar:

  1. Jawohl, in dem von Gott und allen guten Geistern verlassenen Euro-Land ist Kassandra jetzt endgültig im Dauereinsatz; hier das neueste Menetekel:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106233706/Europa-zwischen-Aufschwung-und-Selbstmord.html

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