Donnerstag, 10. Mai 2012

TV-Tipp des Tages

Es ist Donnerstag. Was droht uns da? Ja, richtig, die Illner-Show.

Thema heute: Wer sparen will, wird abgestraft. Wählt Europa lieber neue Schulden? 
Donnerstag, 10. Mai, 22.15 Uhr im ZDF  

Mit dabei: der Präsident des europäischen Parlaments Martin Schulz, der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber, Wolfgang Kubicki, FDP-Frontmann in Schleswig-Holstein, Hans-Peter Burghof, Professor für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim, Gustav Horn, Leiter des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und Antje Pieper, ZDF-Korrespondentin in Athen

1 Kommentar:

  1. Wer sparen will wird bestraft.
    Denken Sie an den Länderfinanzausgleich, wo diejenigen, die gut gewirtschaftet haben am Ende bestraft werden, weil sie denjenigen, die schlecht gewirtschaftet haben die Hälfte abgeben müssen.
    Das Gleiche gilt für die gesetzlichen Krankenkassen.

    Natürlich ist das Ganze nicht so einfach wie es klingt. Und es ist auch nicht die Hälfte, die abgegeben werden muß.
    Im Kern aber ist es tatsächlich so, daß derjenige, der gut gewirtschaftet hat bestraft wird, weil ihm etwas weg genommen wird UND derjenige, der schlecht gewirtschaftet hat am Ende noch was geschenkt bekommt. Es besteht also überhaupt kein Anreiz sich anzustrengen weil es keinen Vorteil bringt und ein Mißerfolg ist auch nicht tragisch, weil man ja von denen, die mehr haben über Wasser gehalten wird.

    Die Konsequenz wäre der reine Sozialismus wo jeder einfach nur das tut, was er soll - und auch keinen Handschlag mehr weil es ihm ja nicht bringt.
    Mit dem Ergebnis, daß selbst der dümmste und schwächste irgendwie unter kommt.
    Das Gegenteil wäre der reine Kapitalismus, wo jeder versucht besser zu sein, als der andere weil es ihm einem persönlichen Vorteil bringt.
    Mit dem Ergebnis, daß nur der frechste und stärkste nach oben kommt und weniger erfolgreiche gnadenlos unter gebuttert werden.

    Das Beste liegt wohl - wie immer im Leben - irgendwo in der Mitte

    AntwortenLöschen