Mittwoch, 27. Juni 2012

Wechselkursrisiken in der Währungsunion

Martin Hüfner, Volkswirt des unabhängigen Vermögensverwalters Assenagon, hat einen interessanten Wochenkommentar zur wirtschaftlichen Lage der Eurozone geschrieben.

De facto ist die Währungsunion seiner Meinung nach bereits zerfallen, da die einzelnen Länder längst nicht mehr in Euro als Gemeinschaftswährung rechnen, sondern Unterschiede machen, ob Forderungen nun gegen Unternehmen italienischer, spanischer, griechischer Herkunft bestehen oder gegen Unternehmen aus (solventeren) Staaten wie den Niederlanden oder Frankreich. Da bekommt jedes Land seinen Verrechnungstopf ...

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Wer als Privatanleger nun ähnlich handeln will und sich in Dollar oder Franken flüchtet, könnte dabei aber einen Fehler begehen. Angenommen der Euro zerfällt (offiziell), ist anzunehmen, dass eine neue deutsche Währung stark aufwertet und ein Rücktausch aus Fremdwährungen könnte dann teuer kommen ...

Den ganzen Hüfner gibt es hier als Download

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