Dienstag, 10. Juli 2012

"I did not put you down!"

Nobelpreisträger Paul Krugman hatte am Wochenende einen Gastauftritt in Madrid. Thema: Die Eurokrise. Er wird den Vortrag so schnell nicht vergessen. Es gab nämlich reichlich Gegenwind – Der Madrider Ökonom Pedro Schwartz machte kurzen Prozess mit Krugmans Keynes'ianischen Vorstellungen.

"Keynesians got us into this mess and now we have to sacrifice our principals so that they can get us out of this mess"

Krugman reagierte sichtlich verschnupft ...

Schwartz' Vortrag beginnt bei Minute 35:00, Krugman antwortet etwa 13 Minute später.

Kommentare:

  1. Ich denke der ehrwürdige Professor spricht viel Wahres. Wir haben es m.E. mit einem Generationenproblem zu tun. Die Generation, welche die Entscheidungen trifft, tritt Schulden mit noch mehr Schulden entgegen und hat die Unabhängigkeit der Notenbank dazu außer Kraft gesetzt. In kleiner Runde geben das die Entscheider auch zu. Über die Konsequenzen sind sich nur wenige bewusst.

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  2. Mir kommt die Diskussion oft etwas dogmatisch vor. Es gibt nur wenige, die versuchen neue Wege zu gehen oder die beiden klassischen Ökonomie-Lehren (Keynes, Neoklassik) zu kombinieren (etwa Steve Keen). Dass diese Leute dann als "unorthodox" bezeichnet werden ist bezeichnend ...
    http://www.bluemelstaunt.com/p/zeitlose-artikel.html

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  3. Ich denke Steve Keens Vorschläge machen Sinn. Seine Ansichten sind vor allem ehrlich. M. E. ist Robert Shiller ein ähnlicher Vertreter.

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  4. Shiller ... richtig. Wäre auch mal ein Interview-Kandidat ....

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