Dienstag, 30. Oktober 2012

Das Gold-Silber-Paradoxon

Die Idee ist ja die: Steigt der Preis für Silber deutlicher als der für Gold, ist das ein gutes Zeichen für die Konjunktur. Durchaus einleuchtend, Silber ist schließlich auch Industriemetall. Verhält es sich genau andersherum und Gold schneidet besser ab als Silber, kann man das als negativen Indikator für den weiteren Konjunkturverlauf deuten.

Wenn sich dazu noch Bürgerinitiativen bilden, die die "Heimholung" der deutschen Goldbestände in New York, Paris und London fordern, dann steht uns vermutlich das Schlimmste bevor.

Wo war ich? Richtig, beim Gold-Silber-Verhältnis. John Taylor, Chef des weltgrößten Devisen-Hedgefonds, hat sich im folgenden Video-Interview mit den Kollegen von Bloomberg dazu so seine Gedanken gemacht ...

Kommentare:

  1. Sehr interessanter Artikel/Film. Meiner Meinung nach hat Silber noch wesentlich mehr Potenzial als Gold. Es gibt unzählige Gründe dafür (Industrienachfrage, geringere Reserven /kürzere, Nachfrage aus Asien, neue Industriezweige, Zurückgewinnung der Stellung als Anlageobjekt). Der letzte Grund ist sicherlich der Bedeutendste. Aktuell ist der Silberpreis jedoch noch stark von der Industrienachfrage und somit von der wirtschaftlichen Lage abhängig. Aus diesem Grund muss man das Jahr 2013 sicherlich noch genau betrachten, wie es wirtschaftlich läuft bzw. welchen Einfluss dies auf den Silberpreis hat. Durch die sinkenden Silberreserven wird jedoch auch der Zeitpunkt kommen wo Silber nicht mehr von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig ist. Spätestens dann erkennt man dass der Silberboom eingesetzt hat!

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