Dienstag, 23. Oktober 2012

Klimawandel ade

Schwer ist es, den weiteren Gang an den Börsen einzuschätzen. Da sind zum einen die Notenbanken, die die Zinsen niedrig halten und für frisches Geld im großen Stil sorgen. Gleichzeitig macht man sich Sorgen um die Eurokrise, um die Wachstumslokomotive China, einem Ende des Rohstoff-Superzyklus und schwachen Quartalsergebnissen etlicher US-Unternehmen. Eine Gleichung mit vielen Variablen, der Indikatoren sind viele.

Jedoch: Der Indikator schlechthin, die Börsenentwicklung selbst, ist seit einigen Wochen eindeutig. Siehe DAX. Es geht nach oben.

Warum sich also nicht daran orientieren, am "Aktienklima"? Hier ein Beispiel, wie das gehen könnte (aus der Euro am Sonntag, Heft 41/2012)

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Kommentare:

  1. Mit dem Klima ist es so wie mit dem Wetter: eben noch Sommer im Herbst, nächste Woche soll es dann schon Frost geben und schneien (Ziehen Sie sich also warm an, um der einer möglichen ersten Grippewelle vorzubeugen, Herr Blümel!).

    Die Märkte reagieren im allgemeinen auch viel stärker auf die harten Fakten der Unternehmensergebnisse und die sind für das abgelaufene Quartal ja eher schlechter als erwartet (siehe aktuell: Posco).

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  2. Tjaja, das ist halt die Gretchenfrage: Wiegt die reichlich vorhandene Liquidität schwächere Unternehmenszahlen auf? Bei den US-Unternehmen sieht es ja so aus, als ob gerade die UMSÄTZE zum ersten Mal seit 2009 wieder zurückgehen.

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  3. Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Vermögensverlust durch Inflation in Höhe von 1-2% und einer negativen Rendite aus einer Kapitalanlage wegen sich verschlechternder Umsatz- und Gewinnaussichten bei gleichzeitig trüber Wirtschaftslage, kann die Geldhortung am Ende vielleicht das ja kleinere Übel sein.....

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