Dienstag, 6. November 2012

Wenn die US-Wahl zur Hängepartie wird

Es ist soweit. Die US-Amerikaner wählen heute Ihren Präsidenten. Und wenn Sie sich gefragt haben, warum die Aktienkurse in den vergangenen Tagen nicht mehr recht voran gekommen sind, hängt das sicher auch mit der Wahl zusammen. Und mit dem zu erwartenden knappen Ausgang.

Schauen wir zurück: Zwischen George W. Bush und Al Gore ging es bei der Wahl im Jahr 2000 derart knapp zu, dass es im Bundesstaat Florida zu Nachzählungen und schließlich gar zu einem Gerichtsurteil kommen musste, bis der Wahlsieger endlich stattfand. Die Hängepartie zog sich – soweit ich mich erinnere – über vier Wochen hin.

Die Amerikaner werden sich mit Unbehagen daran erinnern, das Land schien während dieser Zeit zerrissen und gespalten. Als Investor hält man sich da lieber zurück. Zu groß die Gefahr, falsche Entscheidungen zu treffen. Das gilt auch für die diesjährige Wahl. Wieder sieht es nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus. Also wartet man lieber ab, ob der Wahlsieger bereits in der Nacht auf Mittwoch (MEZ) fest steht oder ob es erneut zu einer Hängepartie kommt.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen auch diese Herrschaften hier, die bei den Kollegen von Bloomberg die US-Wahl diskutieren (man beachte das sensationelle Kuhflecken-Jackett von Scott Shellady, einem Händler der Terminbörse Chicago) ...

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