Freitag, 21. Dezember 2012

Gold, zum zweiten

Ich greife noch einmal das Thema Gold auf. Der Chart sieht "angeknackst" aus, würde ich sagen, der Preis notiert unter der 200-Tage-Linie.

Zum Vergrößern bitte anklicken. Quelle: bespokeinvest.com

Rohstoff-Investor Jim Rogers findet, "Gold ist einfach fällig für eine größere Korrektur". Vielleicht könnte man auch ganz frech sagen, Gold ist derzeit als Fluchtwährung nicht gefragt, weil sich die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte doch stabilisieren – allen Unkenrufen zum Trotz (siehe auch stockstreet.de).

Also Obacht beim Gold, zumal an den Terminmärkten ordentlich auf weiter fallende Kurse gesetzt wird – die Zahl der Puts ist so hoch wie zuletzt im Januar des Jahres.

Zum Vergrößern bitte anklicken. Quelle: Bloomberg

Kommentare:

  1. Bei FT Alphaville gibt es eine interessante Meinung, warum der Goldpreis stagniert/fällt:

    "However, one potentially interesting theory is that monetary policy settings are now so low globally that there is simply no further for them to go"

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  2. Meinungen gibt es sicher so viele, wie der Mensch Vorstellungskraft hat. Kollegen von Ihnen, ebenfalls aus München, die nebenher ein Rohstoffblog betreiben, orakeln sogar an einer Verschwörungstheorie, wonach die Zentralbanken den Goldpreis manipuliert hätten....

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  3. Welchen Kollegen meinen Sie denn? Gibt es da einen Link?

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  4. Natürlich gibt es einen Link - und ein Interview mit Dimitri Speck:

    http://www.godmode-trader.de/blog/rohstoff/2012/12/21/was-ist-da-los-gold-wird-manipuliert/seite/1

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  5. Danke für den Link.

    Der Reiz der Verschwörungstheorie. Das hat schon was. Der Herr Speck hat auch ganz gute Argumente parat. Die Gegner der Theorie haben das aber auch. Etwa: Warum sollte die die US-Notenbank, die die mit Abstand größten öffentlichen Goldreserven der Erde besitzt, ein Interesse an einem schwachen Goldmarkt haben?

    Dass es Marktteilnehmer gibt, die die Macht haben einen Markt zu "cornern" ist aber sicher unbestritten.

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