Freitag, 25. Mai 2012

Zwischenstand Börsenspiel

Ich komm' ja kaum hinterher mit all den Orders!

Zwischenstand: CityLife mischt wieder mit. Welcome back!

Großwildjäger bekommt die Flattter und verabschiedet sich vom Silber-Short-ETF (Verkaufskurs 76,48 Euro) und vom Öl-Short-ETF (43,63 Euro).

Ausserdem kommt Western Potash im Thairat-Depot wieder ins Laufen – ohne dass es nennenswerte News gibt(?)

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Fußball global – Die Wirtschaftsdoku

Auch das hat 'ne gewisse Börsenrelevanz: Das große Geschäft mit dem Volkssport Fußball (heute Abend, 21 Uhr, 3Sat)

Weitere Infos auf der 3Sat-Seite

Donnerstag, 24. Mai 2012

Hype um den Crash, Teil 2

Ich hatte ja neulich das Vergnügen, Michael Pettis zu interviewen. Der Finanzprofessor erwartet radikale Umwälzungen in China. Vielleicht schon im Oktober, wenn Peking einen neuen Präsidenten und Premierminister ernennt.

Die Kollegen von der NZZ haben das Interview wohl gelesen, für gut befunden und selbst eines mit Michael Pettis geführt. Der Tenor ist – mich wunderts nicht – recht ähnlich ...
Hier gibt es das Gespräch in voller Länge

Kunstgeld – Geldkunst, Teil 2

Neues aus unserer Rubrik "Kunstgeld – Geldkunst" (Folge 1 finden Sie hier):

Fünf kreative Köpfe haben für die britische Tageszeitung "The Guardian" griechische Banknoten entworfen – für den Tag X, wenn er denn kommt.

Mit dabei der Cartoonist Stephen Collins, der Kunstkritiker Jonathan Jones, der Illustrator Rob Ryan und das Künstlerehepaar Bob und Roberta Smith.

Besonders gut gefällt mir der Entwurf von Jonathan Jones, der in Anlehnung an René Magrittes Pfeifenbild "Ceci n'est pas une pipe" den Spruch "This Is Not € 20" auf den 20-Euro-Schein gekritzelt hat (auf Griechisch natürlich). 

In diesem Sinne: "This Is Not A Börsenblog" ...

Dienstag, 22. Mai 2012

Phoenix-Runde

Hickel und Hüther zusammen in einer Diskussionsrunde. Das könnte man sich anschauen. Der TV-Tipp für heute Abend.

Zwischenstand im Börsenspiel

Wir rücken wieder dichter zusammen.

Der umtriebige Hofmaster hat ordentlich am Depot gedreht: Praktiker (Verkaufskurs 1,55 Euro), China Mobile (8,42 Euro) und Bet-at-home (27,33 Euro) alle mit Verlust raus. Dafür den Kupfer-Short aufgestockt und einen TecDax-Short rein.

Und so siehts aus ...

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"The market goes up, the market goes down"

Ein so lustiges wie entlarvendes Fundstück ... Der folgende Clip wurde im Jahr 2002 ausgestrahlt. Ein Schauspieler gibt den imaginären Chef Peter Burke der imaginären Investmentfirma Global Century und verrät essentielle Wahrheiten über das Business ...

... Well, obviously, if you think, as we did, that stocks are heading down, and you want to unload them before a crash, you have to convince somebody out there to buy them. That's just common sense ...

Montag, 21. Mai 2012

Verzockt und verklagt

Heute Abend gibt es in der ARD eine interessante Doku zum Abschied des langjährigen Vorstandschefs der Deutschen Bank Josef Ackermann ...

Der Euro fällt weiter

Wir haben ja vor fast einem Monat festgestellt, dass der Eurokurs wohl fallen wird.

So ist es denn auch gekommen.

Inzwischen hat der Wechselkurs zum Dollar das Niveau vom Jahresanfang erreicht. Wird dieses Level nach unten durchbrochen, geht es wohl weiter abwärts. Finden zumindest etliche Charttechniker ...

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Mittwoch, 16. Mai 2012

Zwischenstand im Börsenspiel

Der Feiertag naht, Zeit für ein schnelles Update im Börsenspiel. Es sieht gut aus!

Hofmaster hat zwei Mal geordert: Einen Short-ETC auf Kupfer – gelungen. Und eine Position Praktiker – weniger gelungen ...

Und auch Großwildjäger hat zwei Mal dazu gekauft: einen Silber-Short und einen Öl-Short. Effekt: Ordentlicher Gewinne, großer Vorsprung im Börsenspiel.

Well done, folks!

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Dienstag, 15. Mai 2012

Vom Bazar an die Wall Street

Arte zeigt heute Abend (naja, eher: heute Nacht) zwei interessante Dokus zum Thema "Islamic Finance", hintereinander, Startzeit 23:00 Uhr ...

Montag, 14. Mai 2012

"Börsenabschwung geht weiter"

Marc Faber im Video-Interview bei den Kollegen von cash.ch ... allerdings auf Schwyzerdütsch!

Stockpicking or not?

Tja, sollten wir auf Einzelaktien setzen oder lieber auf ganze Indizes? Mal davon abgesehen, dass das sicher auf die ganz individuellen Fähigkeiten bei der Analyse von Aktien ankommt, gibt es wohl auch generell bessere oder generell schlechtere Zeiten für Stockpicking.

Simpler Maßstab ist die Korrelation zwischen einzelnen Aktien respektive zwischen Indizes. Je stärker die Korrelation, desto schwieriger wird es, mit Stockpicking mehr rauszuholen, als der ganze Index abwirft.

Aktuell scheint die Korrelation wieder zuzunehmen. Gut zu sehen ist das in der Grafik. In der oberen Hälfe sieht man die Korrelation zwischen acht Leitindizes, die von JPMorgan zusammengestellt wurden (mehr Infos habe ich darürber leider nicht). Unten sieht man die Korrelation zwischen den S&P-500-Aktien.

Und in beiden Grafiken geht der Trend nach oben ... 

Zum Vergrößern bitte anklicken. Quelle: Bloomberg

Freitag, 11. Mai 2012

"Hype um den Crash"

Ich hatte das Vergnügen, Michael Pettis zu interviewen. Der Finanzprofessor erwartet radikale Umwälzungen in China. Vielleicht schon im Oktober, wenn Peking einen neuen Präsidenten und Premierminister ernennt.

Das Interview erscheint morgen (11. Mai) in der neuen €uro am Sonntag ...

Für meine treuen Leser gibt es den Text aber schon vorab. Bitteschön ...

Eigentlich sollte es nur ein Intermezzo sein. Zwei Jahre wollte Michael Pettis in Peking bleiben, inzwischen sind es zehn geworden. „Und ich habe keine Pläne, dass das in der nahen Zukunft anders wird, sagt er.

Der 53-jährige Wirtschaftswissenschaftler, der Ende der 80er-Jahre als Investmentbanker bei JP Morgan und Bear Stearns angefangen hat, ist zu einer Institution in Sachen China geworden. Sein Spezialgebiet „Chinesischer Finanzmarkt hat ihm Lehraufträge der Tsinghua-Universität und der Guanghua School of Management, einer Pekinger Elite-Universität, eingebracht. Dazu kommen zahlreiche Auftritte an den großen Wirtschaftsuniversitäten der Welt sowie in den Börsenprogrammen von CNBC und BloombergTV.

Dass er so richtig in Peking verwurzelt ist, hat aber auch viel mit seinem Steckenpferd zu tun: Pettis ist großer Musikfan und hat im Studentenviertel Haidian den Musikklub D-22 aufgemacht, wo er abends oft hinter dem Tresen steht, während auf der winzigen Bühne der chine-sische Rock- und Punkmusik-Nachwuchs sein Bestes gibt. Dass er deswegen bisweilen als Punk-Professor bezeichnet wird, behagt ihm aber nicht. „Manche Reporter mögen das eben. Die denken sich, da ist der Professor, der im zerrissenen Shirt mit Investoren und Regierungsvertretern über Handel und Notenbank-politik spricht, und dabei pausenlos auf den Boden spuckt. Das ist ein wenig albern. Der Mann ist vielbeschäftigt. Neben dem Klub kümmert er sich auch noch um sein 2007 gegründetes CD-Label Maybe Mars. „Das zweitgrößte Indie-Label in China", betont er.

Pettis hat mit uns über die Sorgen um die chinesische Wirtschaft gesprochen. Und auch hier gefällt ihm die Schwarz-Weiß-Malerei vieler Beobachter nicht. „Als ob es neben Crash und Hype keine anderen Möglichkeiten gäbe.

Improve your Börsen-English – egregious

JPMorgan Chase – oder genauer, die Investmentbanking-Sparte von JPMorgan Chase – hat gerade zwei Milliaden Dollar versenkt. Und wenn's dumm läuft, kommt eine weitere Milliarde dazu.

Und warum? Weil es in der Abteilung, die für Risikokontrolle zuständig ist, zu einem "egregious failure" gekommen war (O-Ton Jamie Dimon, JP-Chef).

Wir lernen: egregious (adj.) – ausgemacht, unerhört, ungeheuerlich

Anwendung des gerade Gelernten: Wie nennt man denjenigen, der es zu einem "egregious failure" kommen lässt?

Wir lernen: egregious fool – der Schafskopf

Somit hätten wir auch die Brücke zu Jamie Dimon geschlagen.

Donnerstag, 10. Mai 2012

TV-Tipp des Tages

Es ist Donnerstag. Was droht uns da? Ja, richtig, die Illner-Show.

Thema heute: Wer sparen will, wird abgestraft. Wählt Europa lieber neue Schulden? 
Donnerstag, 10. Mai, 22.15 Uhr im ZDF  

Mit dabei: der Präsident des europäischen Parlaments Martin Schulz, der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber, Wolfgang Kubicki, FDP-Frontmann in Schleswig-Holstein, Hans-Peter Burghof, Professor für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim, Gustav Horn, Leiter des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und Antje Pieper, ZDF-Korrespondentin in Athen

Zwischenstand im Börsenspiel

Ob der Startzeitpunkt fürs Börsenspiel etwas unglücklich gewählt war?

Unsicherheitsfaktoren gibt es ja genug. Ein eventueller Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone, steigende Anleihenrenditen in Spanien, Portugal, Frankreich und Italien, ein (zu?) starker Yen für die japanische Exportwirtschaft ... und so weiter ... und so weiter ...

Jedenfalls scheint es schlimm genug zu sein, dass das Kürzel QE3 wieder in der Börsenwelt herumgeistert – man hofft auf erneute Geldspritzen seitens der Notenbanken.

Und so siehts im Börsenspiel aus. Mein langweiliger Telekom-Discounter ist im Plus, ebenso China Mobile, die sich Hofmeister zugelegt hat.

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Dienstag, 8. Mai 2012

Griechenland spart

Die Kollegen von Bloomberg haben keine Mühen gescheut und "ordinary Greeks" an einem gepflegten Strand nach den konkreten Auswirkungen der Sparprogramme befragt.

Das Leiden ist offensichtlich. Die Menschen gehen keiner Beschäftigung nach, die noble Blässe ist gebräunter Haut gewichen, die Ray Ban ist nicht neu, sondern stammt aus der letztjährigen Kollektion, und bei den befragten Männern reicht's weder für eine vernünftige Rasur noch für ein Hemd.

"The taxes are killing us" ...  

Die Griechenland-Lüge

Der TV-Tipp für heute ist eine Dokumentation im ZDF mit dem verheißungsvollen Titel "Die Griechenland-Lüge" ...

Auf der ZDF-Seite kann man schon 18 Minuten vorab sehen ...

Montag, 7. Mai 2012

Heute rappelts erstmal ordentlich ...

Es gab Zeiten, da hatten die Börsen so etwas wie einen Vorlaufcharakter. Das scheint in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr so zu sein. Oder wie erklären wir uns diesen Kursrutsch? Der Wahlausgang in Frankreich und Griechenland war doch seit Tagen vorhersehbar ...


Donnerstag, 3. Mai 2012

"Ich verkaufe mein Gold nicht"

Börsenlegende Jim Rogers ist skeptisch was Aktien angeht. Und auch beim Goldpreis seien weiterhin Korrekturen drin.

Langfristig gelte aber: "Ich verkaufe mein Gold nicht und falls der Goldpreis fallen sollte, plane ich mehr zu kaufen. Verkaufen Sie Ihr Gold nicht!"

Video-Interview mit den Kollegen von "DAF":

"Der Ölpreis wird fallen"

Der für seine provokanten Prognosen und als "Ölfan" bekannte Investmentstratege Byron Wien rechnet mit einem deutlichen Rückgang beim Ölpreis.

"Es ist das erste Mal in meiner Karriere, dass ich vorhersage, dass innerhalb eines Jahres die Preise unter das Niveau vom Jahresbeginn zurückfallen", sagte der 79-Jährige der Nachrichtenagentur "Bloomberg".

Seine Begründung: 
  • Die Aufregung über den Konflikt mit dem Iran sei übertrieben. "Der Ölpreis enthält eine Iran-Prämie wegen Spekulationen über einen Angriff Israels auf den Iran. Ich glaube aber nicht, dass Israel das tun wird." 
  • Zudem werde die Ausweitung unkonventioneller Fördertechniken in den USA unterschätzt.
Hier das Video-Interview in voller Länge ...

Mittwoch, 2. Mai 2012

Man sehe und staune

New York hat ein neues höchstes Gebäude:

Der im Bau befindliche Tower One des WTC, auch Freiheitsturm genannt, steht aktuell (Montag) bei einer Höhe von 387 Metern, sechs Meter mehr als die Aussichtsplattform des Empire State Building ...

Faszinierendes Zeitraffer-Video ...

"Der Goldpreis wird bestimmt fallen"

Tja, bei den Kollegen vom Wirtschafts-Ressort bei sueddeutsche.de finden wir Anschauungsunterricht für die Rubrik "Was wirklich wichtig ist".

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Nun gut. Da ich obige News nicht unbedingt als Top-Story platziert hätte, sorge ich hier für ein Kontrastprogramm: Sieben spannende und wirklich wichtige Interviews aus unterschiedlichen Quellen, die sogar was mit Wirstschaft zu tun haben. Blümels O-Töne:

1) "Europa steht das Armageddon der politischen Kämpfe bevor – Dale Jorgenson beobachtet Europa seit über fünfzig Jahren. Der Harvard-Ökonom kennt ein Rezept, wie die Währungsunion aus der Krise finden kann. Einfach wird der Weg aber nicht" (Interview bei tagesanzeiger.ch)

2) "Kurzes Durchatmen in Europa – Obwohl der finanzielle Druck zeitweise etwas nachgelassen hat, vertieft sich die Rezession am Rand der Euro-Zone und bewegt sich auf den Kern zu. Das Problem: Die Euro-Länder haben eine Spar-, aber keine Wachstumsstrategie. Die soziale und politische Gegen­reaktion könnte erdrückend werden" (Gastkommentar von Nouriel Roubini bei handelszeitung.ch)

Sell in May and go away

Wir kennen die alte "Börsenweisheit": Sell in May and go away. Aktien im Mai verkaufen und erst mal abwarten ... (Demnach wäre der Startpunkt für unser Börsenspiel ein denkbar schlechter).

Aber warum der Regel blind folgen?  So wie sich der Markt in diesem Jahr entwickelt, wäre ein Regelbruch vielleicht angebracht.

Wesentlicher Unterschied zum vergangenen Jahr (als die Märkte von Mai an fünf Monate in Folge Verluste einfuhren): Die Finanzwerte laufen. Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister schneiden besser ab als alle anderen Branchen im S&P-500.

Zum Vergrößern bitte anklicken, Quelle: Bloomberg

Ebenfalls positiv: zweitbester Sektor im S&P ist die konjunkturabhängige Tech-Branche ...

Dann gilt dieses Mal vielleicht: Stay in May, don't go away?!

(Ohnehin wäre der Verkaufs-Ratschlag in den vergangenen zehn Jahren beim DAX nur viermal richtig gewesen)

Start Börsenspiel

Liebe Freunde:

Es geht wieder los beim BlüBlo-Börsenspiel.

Die Regeln: 
  • Einsatz: virtuelle 10000 Euro
  • max. 4 Positionen im Depot
  • Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate ohne Hebel
  • Keine Pennystocks! MarketCap > 100 Millionen Euro bitte!
  • Order an martin.bluemel@finanzen.net oder als Kommentar im Blog
  • Orderangabe mit WKN und Börsenplatz(!)
  • Alles was bis 8 Uhr eingeht, wird zum Eröffnungskurs abgerechnet
  • Was später eingeht, wird am Folgetag gehandelt
  • Ich nehme mir die Freiheit, Orders abzulehnen ...
Viel Spass! Die drei Bestplatzierten bekommen einen Buchpreis.