Donnerstag, 9. August 2012

Auf Eis gelegt

Schade. Meine Gesundheit ist derzeit leider etwas angegriffen, weshalb mich mein lieber Hausarzt in die Denk- und Schreibpause schickt. Schwimmen, Spazierengehen, Sonne und gesundes Essen statt Börsen-Auf-und-Ab, Indikatoren, Chartanalysen, Expertenmeinungen.

Und da ich auf den Rat meines Arztes höre, bedeutet das in diesem Jahr bereits die zweite längere Zwangspause, nachdem schon im Frühjahr ein veritabler Crash das Weblog lahm gelegt hat. Sorry for that.

Mal sehen wie es nach der neuerlichen Pause weitergeht – ich lass es mal offen. Das eine oder andere Bild aus der Welt des Spazierengehens werde ich in der Zwischenzeit vielleicht posten ... A bientot ...

Pump till you (get) dump(ed)

Na wenn das mal kein guter Anlass ist, den Geldhahn nun auch in Fernost noch weiter aufzudrehen: Die Jahresteuerung fiel im Juli nach amtlichen Daten auf 1,8 Prozent von 2,2 Prozent im Juni auf den tiefsten Stand seit 30 Monaten ...

Aber wie lang geht das gut? Die Preise für Agrarrohstoffe steigen durch die Dürre ja deutlich an. Aber so wie wir Mister Market in den vergangenen Monaten erlebt haben, wird sich diese Frage derzeit wohl eher nicht stellen ...

Dazu auch einige Gedanken der Kollegen vom Bloomberg:


Mittwoch, 8. August 2012

Börsenspiel Update

Nehmen wir es mit Humor - so richtig läuft es bei dem einen oder anderen Mitspieler nicht.
Vor allem Hofmaster hat es mit seinem Öl-Schein so richtig "zerrissen" ...

Aber zumindest auf den Rängen 1 bis 4 ist wohl noch alles möglich.

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Dienstag, 7. August 2012

Ich glotz TV ...

Heut' Abend werden die Augen rechteckig. Viele spannende Sachen haben die öffentlich-rechtlichen Sender im Angebot (jenseits von Olympia):

Top-Pick: Menschen bei Maischberger, ARD 22:45 Uhr

Zum Vergrößern bitte anklicken, Quelle: daserste.de

Pick 2: Addicted to Plastic, Arte 20:15 Uhr

Kunststoffe sind aus dem Alltag der Menschen kaum noch wegzudenken. Aber seit ihrem ersten Einsatz vor 100 Jahren belasten sie auch die Umwelt und wachsen überall auf der Welt zu gigantischen Müllbergen. Die Dokumentation zeigt Möglichkeiten der Wiederverwendung von Kunststoffen, der Verbesserung ihrer biologischen Abbaubarkeit und der Vermeidung giftiger Inhaltsstoffe auf. Mehr auf der Arte-Homepage

Pick 3: Im Sumpf der Subventionen, Arte 22:50 Uhr

Die Europäische Union gibt jährlich Unsummen für Fördermittel aus. Aber kommt das Geld auch dort an, wo es gebraucht wird? Pierre-Emmanuel Luneau- Dorignac zeigt, dass nicht selten Millionen der Subventionen veruntreut werden und in dunklen Kanälen verschwinden. Regie: Pierre-Emmanuel Luneau-Dorignac. Mehr auf der Arte-Homepage

Montag, 6. August 2012

Ist es wirklich SO einfach ... ?

Simple Regel: Steht in den USA eine Präsidentschaftswahl an, dann läuft die Börse. Und wenn die Kurse in New York steigen, dann eben auch hier ... wie man sieht ... Ja aber, kann es denn wirklich SO einfach sein?!

Zum Vergrößern bitte anklicken, Quelle: bespokeinvest.com

Freitag, 3. August 2012

Besser als der Dax

Sorry liebe Leser, ich war bis jetzt stark in die Produktion der neuen €uro am Sonntag eingebunden und bin daher nicht zum Bloggen gekommen ...

Es ist ein gutes Heft geworden, gerade die Titelgeschichte dürfte gefallen. Auf vier Seiten stellen wir zehn Strategien vor, die seit 1989 besser abgeschnitten haben als der deutsche Aktienleitindex DAX. Darunter die Gebert-Strategie und „Sell in Summer“. Leicht gemacht mit passenden Zertifikaten und ETFs. Kaufen und reinschauen ...

Titelseite €uro am Sonntag Heft 31/2012

Donnerstag, 2. August 2012

Zwischenstand Börsenspiel

Was tut sich? Thairat hat – erneut – bei Western Potash aufgestockt (verbilligt): 1923 Stück zu 52 Cent. Ansonsten alles beim alten: Mehr Moll als Dur ...

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Gefühlte Wahrheiten

Ich weiß beim besten Willen nicht mehr, wo ich dieses Bild entdeckt habe ... der Urheber möge mir die nicht-verlinkte Veröffentlichung verzeihen ...

"Damoklesschwert über den Märkten"

Martin Hüfner von Assenagon wieder mit einem guten Wochenkommentar
"Vertrauen Sie nicht darauf, dass die Pläne der Europäischen Zentralbank die Märkte nachhaltig beruhigen werden. Es kann kurzfristig zu Kurssteigerungen kommen. Unmittelbar nach der Ankündigung von Draghi ist der DAX um 400 Punkte gestiegen. Auch die Zinsen von Spanien und Italien sind gesunken. Das kann, wenn die Beteiligten es geschickt machen, auch noch etwas so weitergehen. Auf Dauer ist der Ansatz aber zum Scheitern verurteilt. Der Euro ist noch nicht in trockenen Tüchern. Damit bleibt das Damoklesschwert über den Märkten."
Den kompletten Artikel können Sie hier runterladen ...

Neues von Jeremy Grantham

Jeremy Grantham gehört zu meinen liebsten Investoren. Seine alle drei Monate erscheinenden Marktausblicke sind beinahe schon legendär (wer seinen Juli-Bericht noch nicht gelesen hat, kann ihn hier runterladen).

Eines seiner Lieblingsthemen sind Rohstoffe. Auch jetzt wieder im aktuellen Marktbericht. Sein Rat ist eindeutig: Wer längerfristig anlegt, kommt daran nicht vorbei.
"I am even more convinced than I was a year ago of the inevitability of rising resource prices. Producers will benefit at the expense of other companies, which will have to cope with higher raw-material costs ... Investors should move steadily to adopt a major holding of resource-related investments"
Im Chart sieht man den CRB-Rohstoff-Index (grün) und den MS-Rohstoffaktien-Index in Relation zum S&P-500-Index (weiß).

Zum Vergrößern bitte anklicken, Quelle: Bloomberg

Mittwoch, 1. August 2012

"Unmöglich in Italien zu investieren"

Denkwürdiges Interview mit Gilberto Benetton von der Benetton-Familienholding ...

"... Ich bin besorgt. Nicht nur über Italien, auch über Europa. Offensichtlich müssen wir unseren Lebensstil ändern, die Unternehmen müssen rigoroser und effizienter werden. Ich glaube aber, dass die Krise auch die Gelegenheiten bietet, verkrustete Strukturen aufzubrechen und die Integration in Europa voranzutreiben. Sollte dies nicht erfolgen, verkommt Europa zur "Peripherie" der Welt und Italien zur äußersten Peripherie Europas ..." (Komplettes Interview bei standard.at)

"Euro-Dollar-Parität weit entfernt"

Bleibt Griechenland in der Eurozone? Wird der Dollar gegenüber Europas Gemeinschaftswährung immer stärker? Und was hätte das für Folgen für den Franken? Thomas Flury, Leiter Devisenstrategie der UBS Schweiz, im Interview (mit einem Dankeschön an die Partner-Redaktion handelszeitung.ch)

Ist eine grosse europäische Finanzkrise überhaupt noch abzuwenden?
Europa ist definitiv noch nicht über den Berg. Die Unsicherheit gegenüber dem politischen Prozess bleibt gross. Am meisten Erfolg verspricht eine Entflechtung der Verpflichtungen von Banken von den Verpflichtungen der Staaten. Der Weg hierfür, sprich der Weg zu einer glaubwürdigen, schlagkräftigen zentralen europäischen Bankenaufsicht ist noch nicht verbaut.

Heisst also zusammengefasst ...
... ja, die Finanzkrise ist noch abzuwenden. Zudem hat die EZB auch noch ein Wort mitzureden, wie die verbalen Interventionen von EZB-Präsident Draghi am heutigen Donnerstag gezeigt haben.

Ihre persönliche Prognose: Bleibt Griechenland in der Eurozone?
Ich rechne für dieses Jahr nicht mit einem Austritt. Darüber hinaus wird die Prognose aufgrund der Polarisierung der Politik in Griechenland zunehmend schwieriger. Das Schlimme ist, dass ein Austritt nicht zur Lösung beitragen würde, sondern der Anfang von viel grösseren Schwierigkeiten darstellen würde.

Ein beengendes Szenario.
Die griechische Regierung hat auf sich alleine gestellt ja gar nicht die Mittel, um eine vertrauenswürdige neue Währung aufzubauen. Zudem wäre die Signalwirkung auf die anderen Mitglieder der Eurozone verheerend.

Mit welchen Folgen?
Unser Basisszenario für Europa ist ein anhaltender Prozess von sich durchwursteln unter Vermeidung von den im Prinzip nicht notwendigen Konkursen ...

Mehr nach dem Break ...

Krise, Krise, Krise

Die Eurokrise (die ja eigentlich eine Schuldenkrise ist) ist auch in der ARD-Sendung Plusminus ein Thema. Gleich doppelt. Heute Abend um 21.45 Uhr ...

Ain't Nobody's Business

Feeling worn out? Börse macht ja nicht immer Spass. Zumindest geht es mir so. Da hat man schon mal den Blues ...

Gerade wieder entdeckt: Otis Spann, ein Weggefährte von Muddy Waters.

" ... One of these days, I'll go crazy, buy me an shot gun and I kill my baby, but that aint nobodys business, have mercy, If I do ..."