Mittwoch, 16. Januar 2013

Frühstücksflocken am Mittwoch, 16. Januar

Schaue ich aus dem Fenster meines Büros, fällt der Blick leider nicht auf grüne Wiesen, sondern auf die Fenster anderer Büros und Wohnungen des Hauses gegenüber. Bei den Fenstern verweilt mein Blick aber nicht lange. Vielmehr ist es das Dachgeschoss gegenüber, dass mich jeden Tag aufs Neue fasziniert. Unmengen von Kupfer wurden dort in den vergangenen Wochen verbaut. Die Dachgaupen, die Feuerwand, die Dachschräge, die Regenrinne – alles massiv aus Kupfer oder zumindest damit verkleidet.

Und schon bin ich beim Kupferpreis. Und der steigt seit einiger Zeit wieder. Und das wird gemeinhin als Indikator dafür angesehen, dass es mit der Industrieproduktion und damit letztlich mit der Konjunktur so schlecht nicht stehen kann. Ganz Schlaue vergleichen den Kupferpreis anschließend mit dem Goldpreis, welcher – so er denn steigt – gemeinhin als Indikator dafür angesehen wird, dass es mit der dem Zustand der Finanz- und Wirtschaftswelt eher nicht so gut steht.

Ergibt dieser Vergleich, dass Kupfer stärker steigt als Gold, macht das Konjunktur- und Aktien-Optimisten richtig froh. Und so sieht es im Moment aus: Das Verhältnis Kupfer/Gold steigt, mal abgesehen von dem Wackler der letzten Tage (sorry, ich hab' den Chart nicht beser hinbekommen).

Zum Vergrößern bitte anklicken, Quelle: Bloomberg

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