Donnerstag, 17. Januar 2013

"Gold wird uns zu Tode langweilen"

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Die Bundesbank hat bekannt gegeben, die Goldbestände, die derzeit noch im Ausland lagern, etwa in Paris und New York, zumindest teilweise "nach Hause" zu holen. Das scheint verständlich, will man doch derart werthaltige Reserven in Krisenzeiten nicht in den Händen "potentieller Feinde" wissen.

Aber vielleicht hat man ja auch ganz anderes damit vor. Das Foto, das ich neulich im Hauptbahnhof München geschossen habe, stimmt den einen oder anderen vielleicht nachdenklich ...

Wo wir gerade beim Gold sind: Der Preis stagniert seit einiger Zeit. Marc Faber erwartet eine Konsolidierung bis 1550 Dollar. Trotzdem will er das Metall aber nicht verkaufen, schließlich sei es seine Lebensversicherung. Felix Zulauf wiederum wähnt das Edelmetall "gefangen" in einer Spanne von 1500 bis 1800 Dollar und erst ein Anstieg über 1750 Dollar könne man als Signal für dann deutlich höhere Preise deuten.

Der Herr im folgenden Video – Charles Morris von HSBC – argumentiert ähnlich und garniert seine Aussagen mit dem schönen Satz: "We are getting bored out of Gold". Der Preis werde so lange vor sich hin plätschern, bis die meisten die Lust daran verlieren. Dann aber sei wohl ein guter Zeitpunkt für Käufe gekommen. Bis dahin sei Platin vermutlich eine gute Alternative ... Hier geht es zum Video (Länge etwa 5 Minuten) ...


Kommentare:

  1. Prof. Bocker hat auf der Edelmetallmesse 2012 gemeint, das Gold der Bundesbank würde rein rechtlich gar nicht Deutschland, sondern den Alliierten gehören, weil es nach dem Krieg von jenen beschlagnahmt wurde. Außerdem sei wahrscheinlich gar nichts mehr da. Wie will es die Bundesbank da nach Hause holen, Herr Blümel????


    siehe:
    Edelmetallmesse 2012: Prof. Bocker "Deutsches Gold gehört rein rechtlich den Alliierten" (1/3) -> ab Minute: 5:27
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    http://www.youtube.com/watch?v=N4suUEx4eIo

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  2. Vielleicht in Form flüchtigen Goldgases?

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