Donnerstag, 3. Januar 2013

"S&P 500 fällt unter 1300 Punkte"

Top-Ten-Listen sind zu Beginn eines Jahres höchst beliebt. Vor allem, wenn sie "Ungewöhnliches" versprechen. Der ehemalige Stratege von Morgan Stanley Byron Wien macht das jedes Jahr aufs Neue (und hat etliche Nachahmer gefunden, etwa die Saxo-Bank mit Ihren Outrageous Predictions).

Und Wien ist recht pessimistisch: mit Ausnahme von China würden die Börsen fallen, der Goldpreis auf über 1900 Dollar steigen und Europa in der Rezession verharren.

Wien hatte vor einem Jahr richtig vorausgesagt, dass der S&P-500 über die Marke von 1400 Punkten steigt. Zudem lag er (fast) richtig mit der Prognose, dass die Börsen in China, Indien und Brasilien ordentlich zulegen ...

Hier die 2013er-Liste:

1.) Der Iran verfügt über genügend angereichertes Uran um eine Atombombe zu bauen
2.) Der S&P 500 fällt unter 1300 Punkte
3.) Finanz-Aktien verlieren ihre 2012er-Gewinne
4.) Die USA fördern erneuerbare Energien. Der WTI-Ölpreis fällt auf 70 US-Dollar
5.) Die Republikaner forcieren eine Reform der US-Einwanderungsgesetze
6.) Der Shanghai Composite gewinnt mehr als 20 Prozent
7.) Wegen Ernteausfällen werden Mais und Weizen deutlich steigen
8.) Die expansive Geldpolitik der Notenbanken treibt den Goldpreis über 1900 Dollar
9.) Der Dollar steigt auf 100 Yen während der Nikkei 12.000 Punkte erreicht
10.) Europa verharrt in der Rezession, die europäischen Aktienmärkte verlieren zehn Prozent

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