Mittwoch, 6. Februar 2013

"Die heisse Phase ist vorbei"

Bemerkenswertes Interview des Wirtschaftshistorikers Harold James bei fuw.ch:
"... Die Situation verbessert sich automatisch, wenn die Zweifel am Euro verschwinden. Es sieht so aus, als sei die ganz heisse Phase, die im Herbst 2010 begonnen hat, seit dem Sommer 2012 vorbei ... Die Notenbanken haben gute Arbeit geleistet, was das Krisenmanagement angeht. Doch wir sollten daraus keinesfalls schliessen, dass sie langfristig ein höheres Wachstum erzeugen können. Es wird möglicherweise schwierig sein, die neue Normalität zu akzeptieren: Die Wachstumsraten in den nächsten Jahrzehnten werden wohl tiefer sein, als sie es in den letzten dreissig Jahren waren. Daran kann eine Zentralbank überhaupt nichts ändern. Um langfristig höheres Wachstum zu bekommen, brauchen wir ein anderes Bündel von Massnahmen als zur kurzfristigen Stabilisierung der Situation. Krisenmanagement ist das eine, Wirtschaftsreformen sind das andere ..."
Das vollständige Interview lesen Sie hier.

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