Donnerstag, 7. Februar 2013

Was macht der Euro?

Der Euro ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Für einige – etwa die Franzosen – zu stark. Ich bin gespannt, ob EZB-Chef Mario Draghi in der heutigen Pressekonferenz zum Leitzinsentscheid versucht, die Gemeinschaftswährung "schwächer zu reden",

Dieser junge Mann hier, Brian Jackson von Coutts & Co, findet, dass Dollar und Yen etwas zu schnell gefallen sind und eine Korrektur ansteht (Video-Interview via Bloomberg, etwa 5 Minuten).

Kommentare:

  1. ..so jung ist der Mann doch gar nicht, andernfalls müssten die jungen Männer, die auf n-tv jeden Tag fleißig die Zertifikate ihrer Banken empfehlen, ja noch Kinder sein... ;-)

    Felix Zulauf meinte jedenfalls, die Eurostärke könne noch eine Weile anhalten und würde dann enden, wenn sich herausstellt, dass die Probleme in der Eurozone doch nicht gelöst seien. Diese Erkenntnis, so Zulauf, würde sich dann in der zweiten Jahreshälte durchsetzen.

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  2. Müsste in meinem Alter sein. Also ist er jung, hehe ...

    Richtig. Das hat er gesagt, der Zulauf. Nämlich hier.

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  3. Ein Meister des Wortes! Sagenhaft!

    "Die Abwärtsrisiken für den Inflationsausblick rühren von einer schwächeren Wirtschaftsaktivität und in jüngster Zeit auch vom Anstieg des Euro-Wechselkurses her", sagte Draghi in seinen Einleitenden Bemerkungen. Der Euro fiel daraufhin von 1,3550 auf 1,3470 Dollar.

    Tja, wer so formuliert, hält sich alles offen ...

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  4. ...wer so formuliert, hat eigentlich gar nichts gesagt, auch wenn die Märkte jetzt vielleicht etwas kalte Füße bekommmen haben....

    Roland Leuschel meint jedenfalls aktuell, dass der Euro nach oben explodieren könnte, wenn Europa an seiner Sparpolitik festhält. Das erscheint mir nachvollziehbarer, kurzfristig jedenfalls:
    www.deraktionaer.de/datagateway/flashvideo/2043410

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  5. Genau das ist doch die Kunst: Die Eurozone "schönreden" und dabei gleichzeitig den Euro "runterreden". Job done ...

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