Montag, 15. April 2013

Gold is breaking down, Teil 2

Dass Gold seit Freitag um roundabout zehn Prozent gefallen ist, hat vielerlei Gründe: Die Gerüchte um  Zypern, nervöse "neue" (ETF-)-Anleger etc. ...

Trotzdem muss man wohl noch nicht einen "Abgesang" anstimmen. Findet Marc Faber. Und findet auch Jörn Spillmann, Volkswirt bei der Schweizerischen Notenbank SNB im Interview mit den Kollegen von tagesanzeiger.ch: "Auf längere Sicht sehen wir Faktoren, die für eine Aufwärtsbewegung (beim Gold) sprechen. Neben der Inflation ist das vor allem die anhaltende Nachfrage der Schwellenländer."

Anders dagegen Ronald Wildmann von der auf Rohstoffanlagen fokussierten Zürcher Vermögensverwaltungsgesellschaft Basinvest: "Nun gibt es beim Gold kein Halten mehr", befürchtet jener (Komplettes Interview bei handelszeitung.ch).

Aber wie auch immer: Ich lasse derzeit lieber die Finger davon ...

Kommentare:

  1. Es gibt keine wirklich nachhaltig fundamentalen Gründe für den Goldabsturz. Vielleicht lag es am Ende also nur an "George Soros". Und vielleicht hat sich "George Soros" ja dieses eine Mal geirrt....?

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  2. Marc Faber hat den Goldpreis auch in den Kontext einer möglichen Deflation gestellt. Allerdings wäre der Preissturz beim Gold dann auch ein Vorbote von Verlusten am Aktienmarkt.

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  3. ...genau! Und bei einer Deflation käme es nicht nur zu Verlusten an den Aktienmärkten, sondern auch zu Staatsbankrotten, weil die Schulden relativ ja steigen würden. Werden Staaten und Zentralbanken also Deflation zulassen? Wohl kaum. Und die einzige Plausibilität für eine Deflation wäre damit die, dass Staaten und Zentralbanken zu machtlos sind, um eine Deflaton aufzuhalten. Das könnte vielleicht eintreten, klingt trotzdem aber nicht sehr wahrscheinlich....

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  4. ... Dann ist es vielleicht an der Zeit für das nächste QE!

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  5. Auch Carmen Reinhart, die zusammen mit Kenneth Rogoff das Buch über die Staatsschuldenkrise geschrieben hat, meint, dass die Probleme am Ende über Inflation gelöst werden:

    "Monetary policy is doing the job. And with high unemployment and low inflation that doesn't even look suspicious. Only when inflation picks up, which is ultimately going to happen, will it become obvious that central banks have become subservient to governments."

    http://www.spiegel.de/international/business/interview-with-harvard-economistcarmen-reinhart-on-financial-repression-a-893213.html

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