Dienstag, 25. Juni 2013

Investieren, wenn alles zu spät ist (2)

Aus aktuellem Anlass, ziehe ich folgenden Post von Anfang des Monats noch einmal nach oben ...

Ich denke gerade darüber nach, wie man es am besten anstellt, in einen Markt einzusteigen, der in den vergangenen vier Jahren derart gut gelaufen ist. Vermutlich stellen sich auch andere diese Frage, nämlich diejenigen, die der Rally nicht trauen wollten und auf jeder Menge Cash sitzen – was ich durchaus verstehen kann, Sorgen gab und gibt es ja genug.

Meine Lösung: Emotionen aus dem Spiel lassen und nicht gleich alles riskieren.

Die Erfahrung zeigt, dass es im Schnitt zwei Mal pro Jahr zu Korrekturen kommt, bei denen die Kurse um fünf Prozent fallen, einmal pro Jahr geht es um zehn Prozent nach unten. Und genau dann sollte man kaufen. Meine Regel: Geht es fünf Prozent nach unten, investiere ich zehn Prozent meines Cash-Bestands, geht es zehn Prozent nach unten, lege ich 20 Prozent nach, bei einem Minus von 15 Prozent gar 30 Prozent ... (Anmerkung: Ich bin kein Trader, ich investiere langfristig).

Aktuell könnte man beim Dax also durchaus 20 Prozent Cash riskieren ... (

1 Kommentar:

  1. Die erste Erkenntnis ist meistens, dass viele Anleger sich auf die Veränderung ihres Vermögens zum vorherigen Zeitpunkt fokussieren. Dem zufollge wird der Erfolg einer Anlage daran gemessen, wie diese sich entwickelt hat, seitdem man das letzte Mal den Anlagekurs überprüft hat. Die Feststellung hat meistens zu follge, dass die Verluste weit stärker empfunden werden als der Anlageerfolg.

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