Donnerstag, 26. September 2013

Gone swimming, again and again and again ...

Voilà, es muss jetzt sein. "Blümel staunt" macht Urlaub. Drei Wochen am Stück. Die Börse kann auch mal ohne mich. Der Dax steht – nach meiner Rechnung – bei plus 21 Prozent, die Stimmung ist positiv (siehe Kasten links, wird auf dem aktuellen Level mal eingefroren). Und ich gehe davon aus, dass sich daran so schnell nichts ändert. Mehr als ein Pullback bis vielleicht 8300 Punkte kann ich mir gerade nicht vorstellen. Aber wer weiß – bin ja kein Seher. Aber ein Reisender. Also: so long, and thanks for all the fish ...

Gesehen am Hauptbahnhof München © Martin Blümel

Montag, 23. September 2013

Jobmaschine USA

Die US-Wirtschaft läuft. Laut Stephen Colbert finden immer mehr junge Amerikaner aufregende Jobs im Baugewerbe. Seine Indizien sind überwältigend (siehe Minute 1:55 des Videos) ...

Donnerstag, 19. September 2013

The Bulls remain in charge, Teil 3

Nach der gestrigen US-Notenbank-Entscheidung ist klar: So ziemlich alle lagen falsch mit ihren Prognosen was die Fed tun wird. Diejenigen, die von einer dramatischen Kürzung des Anleihekaufprogramms (Tapering) ausgegangen sind und diejenigen, die eine minimale Einschränkung erwarteten. Wrong! Die Fed ändert nix, zero, nada ... alles bleibt beim alten. Ein gefährlicher Weg, wir wissen das. Aber "die Märkte" stehen drauf ...

Mittwoch, 18. September 2013

Inequality for all

Robert Reich, einst US-Arbeitsminister unter Bill Clinton, jetzt Professor an der Berkeley-Universität, spricht bei Jon Stewart über seinen Dokumentarfilm "Inequality for all". Seine These: die Mittelschicht in den USA verarmt und wird daher – bald – drastische politische Änderungen erzwingen – etwa in der Steuerpolitik.

Bemerkenswertes Interview in zwei Teilen. Das ganze nach dem "Break"

Dienstag, 17. September 2013

Der Kontra-Kontraindikator, Teil 2

On the cover of the Rolling Stone ... nein, das Time Magazin (Heft vom 23. September 2013, How Wall Street Won) ist es, das ein Börsenbulle ziert. Nach guter alter Tradition ist das ja ein Kontraindikator allererster Güte: ein Mainstream-Heft, das sich dem Thema Börse widmet!

Aber: es ist ein kritischer Artikel, der dem Kursanstieg nicht recht trauen mag. Ein Crash "could happen again". Von daher ist das auch kein rechter Kontraindikator nicht. Sondern eher ein Kontra-Kontraindikator. Right? (Wir hatten das im Mai schon einmal)

Time, Heft vom 23. September 2013

Montag, 16. September 2013

Wer hat Angst vor Larry Summers, Teil 2

Niemand mehr. Der Mann will nun doch nicht Fed-Chef werden. Das sind – momentan – good news für die Börse! Die Märkte in Asien und der DAX (vorbörslich) sind ordentlich im Plus. Wir hatten darüber Mitte August ja schon mal kurz räsoniert ...

Der Rückzug von Summers ist – denke ich – insgesamt positiv zu werten. Seine Nähe zum Weißen Haus passt nicht zum Job des unabhängigen Notenbankchefs. Zudem hat er als Finanzminister unter Präsident Clinton seinen Anteil an der zu der Zeit mangelnden Bankenregulierung in den USA.

Favoritin auf die Bernanke-Nachfolge ist nun Janet Yellen, die vermutlich auf absehbare Zeit den aktuellen Kurs fortsetzen wird.

Mal sehen, ob und welche Hinweise die Fed-Sitzung diese Woche liefert. Ich denke, Sie werden den Märkten ein paar Beruhigungspillen verpassen ... Aus der "NY-Times":

Federal Reserve officials, who have made clear that they intend to cut back on the Fed’s monthly asset purchases (QE) by the end of the year, must decide next week whether it is time to tap the brakes or better to wait another month or two. Fed officials are concerned that the markets will misinterpret the introduction of tapering, as the impending move is popularly known, as a sign of a broader retreat. They are expected to discuss ways of reinforcing the Fed’s continuing determination to encourage economic activity and job creation when the Federal Open Market Committee meets here Tuesday and Wednesday.

Donnerstag, 12. September 2013

Frühwarnsystem Arbeitsmarkt

Die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt war in der Vergangenheit immer ein guter Indikator für die Entwicklung am (US-)Aktienmarkt. Geht's bei dem einen aufwärts, zieht der andere nach ...

Gut zu sehen ist das hier, beim Chart des nicht ganz so bekannten Conference Board Employment Trends Index. Solange der Index in den vergangenen Jahren über seinem 20-Monats-Durchschnitt notierte, ging es mit der Wirtschaft – und auch an den Börsen – nach oben. Fällt er darunter (wenn also die Dynamik bei den Jobs deutlich nachlässt), ist das wie ein Frühwarnsystem für Investoren ... denn dann droht eine Rezession ...

Zum Vergrößern bitte anklicken; Quelle: financialsense.com

Mittwoch, 11. September 2013

Money For Nothing

Ob es dieser Film jemals in deutsche Kinosäle schafft? "Money For Nothing" ist ein Dokustreifen über die amerikanische Notenbank, und es ist ein Film über das aktuelle "Experiment" der ultralockeren Geldpolitik. Mit dabei: Paul Volcker, Janet Yellen, Jim Grant, Peter Atwater, John Mauldin, Barry Ritholtz, Gary Shilling und viele andere ...

... and chicks for free ...

Mehr zum Film hier und einen Vorgeschmack hier:

Dienstag, 10. September 2013

The bulls remain in charge, Teil 2

Das sieht gut aus. Wall Street kommt wieder ins Rollen. Und der Dax zieht mit ... Blogger-Kollege Weygand spricht von einem Shortsqueeze ...

Zum Vergrößern bitte anklicken; Gesehen bei bespokeinvest.com

The bulls remain in charge

Die Märkte scheinen sich zu stabilisieren, die Korrektur (fast?) ausgestanden. Allerdings sind da noch einige Unwägbarkeiten: Am 17. und 18. September treffen sich die US-Notenbanker zu einer vielleicht richtungsweisenden Sitzung, was den Kurs der Geldpolitik angeht. Dann haben wir die Debatte um die amerikanische "Debt Ceiling" – wobei das schlimmstenfalls ein kurzfristiger Spuk sein dürfte und schließlich die Lage in Nahost – trotz aktueller diplomatischer Fortschritte ...

Und die Börse selbst? Erstaunlich stabil: trotz Korrektur haben in den vergangenen Wochen mehr US-Aktien neue Hochs erreicht als neue Tiefs ... Die Grafik dazu nach dem "Break"

Mittwoch, 4. September 2013

Gone swimming ...

Da die Märkte ohnehin "nur" seitwärts tendieren und sich ordentlich Unsicherheit breit gemacht hat, mache ich mich für ein paar Tage davon, den Spätsommer genießen. Bis Montag!

("Unsicherheit ist der Freund von Langfrist-Investoren", W.B.)

Montag, 2. September 2013

Rauchzeichen

Carmen Reinhart von der Harvard-Universität und Co-Autorin von "Dieses Mal ist alles anders: Acht Jahrhunderte Finanzkrisen" macht sich Sorgen, dass die US-Notenbank ihre expansive Geldpolitik zu früh zurückfährt:
We still have a great degree of deleveraging to endure in the US, and the issues around the world, particularly in Europe, are far from resolved.
Gleichzeitig ist sie sich aber nicht sicher, ob die Märkte die Fed nicht überinterpretieren (was ja auch zu meinen Beobachtungen passt):
The Fed probably signaled more to the markets than it intended ... The communication was problematic.
Mehr dazu hier bei euromoney.com