Montag, 16. September 2013

Wer hat Angst vor Larry Summers, Teil 2

Niemand mehr. Der Mann will nun doch nicht Fed-Chef werden. Das sind – momentan – good news für die Börse! Die Märkte in Asien und der DAX (vorbörslich) sind ordentlich im Plus. Wir hatten darüber Mitte August ja schon mal kurz räsoniert ...

Der Rückzug von Summers ist – denke ich – insgesamt positiv zu werten. Seine Nähe zum Weißen Haus passt nicht zum Job des unabhängigen Notenbankchefs. Zudem hat er als Finanzminister unter Präsident Clinton seinen Anteil an der zu der Zeit mangelnden Bankenregulierung in den USA.

Favoritin auf die Bernanke-Nachfolge ist nun Janet Yellen, die vermutlich auf absehbare Zeit den aktuellen Kurs fortsetzen wird.

Mal sehen, ob und welche Hinweise die Fed-Sitzung diese Woche liefert. Ich denke, Sie werden den Märkten ein paar Beruhigungspillen verpassen ... Aus der "NY-Times":

Federal Reserve officials, who have made clear that they intend to cut back on the Fed’s monthly asset purchases (QE) by the end of the year, must decide next week whether it is time to tap the brakes or better to wait another month or two. Fed officials are concerned that the markets will misinterpret the introduction of tapering, as the impending move is popularly known, as a sign of a broader retreat. They are expected to discuss ways of reinforcing the Fed’s continuing determination to encourage economic activity and job creation when the Federal Open Market Committee meets here Tuesday and Wednesday.

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