Dienstag, 17. Dezember 2013

Der seltsame Fall des Robert Shiller

Wir warten auf das Christkind und wir warten auf Ben Bernankes Entscheidung, ob die US-Notenbank Fed denn nun damit beginnt die expansive Geldpolitik zu drosseln. Zumindest letzteres könnte die Börsen-Entwicklung in den kommenden Wochen nachhaltig beeinflussen ...

Vermutlich ist es (kurzfristig) dann egal, ob die Aktienmärkte nun überbewertet sind oder nicht. Trotzdem treibt mich jene Frage immer wieder um, zumal ich von einigen Lesern immer wieder mitgeteilt bekomme, dass laut Shiller-KGV die Märkte zu teuer sind ...

Ich kann das gar nicht verneinen und neige respektvoll das Haupt vor Nobelpreisträger Robert Shiller, der diesen Börsenindikator entwickelt hat.

Allerdings sprechen etliche andere Bewertungsmethoden dafür, dass die Märkte doch nicht teuer sind, sondern "fair" bewertet. Zu sehen ist das an folgender Tabelle, die von JP Morgan zusammen getragen wurde. Nach der steht es 14:1 für "nicht zu teuer". Und der eine, der da konträr läuft, das ist Shiller.

Kommentare:

  1. Robert Shiller denkt in Dekaden, also wirklich, wirklich langfristig. Die meisten Bankanalysten dürfen nur 1 bis 3 Jahre vorausdenken und sind - wenn auch nicht offiziell - der Vertriebsleitung untergeordnet(!)

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  2. ... übrigens hat er die meisten Daten analysiert. Von 1881 bis heute. Das haben nur wenige, weshalb seine Arbeit die höchste Anerkennung und auch die höchste Glaubwürdigkeit verdient.
    Und außerdem gibt es da gerade eine Nation, welche sich vermutlich für den nachhaltigen Weg entscheidet... Welche könnte es sein?... Die Rätselaufgabe für dieses Jahr!

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  3. Tja, wer hat denn zuletzt die Zinsen erhöht? ;)

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