Mittwoch, 11. Dezember 2013

Master of Disaster

Geht es an den Aktienmärkten aufwärts, gilt das selbe in der Regel auch für riskantere Anleihen, also für Zinspapiere von Unternehmen, die nicht gerade zu den super-soliden gehören (im Jargon nennt man die Spezies auch Junk-Bonds).

So ist es auch jetzt. Der Spread – das ist vereinfacht ausgedrückt die Zinsdifferenz zwischen Staatspapieren und Junk-Bonds – ist so niedrig wie zuletzt im Oktober 2007. Im Chart wird das mit Hilfe des "High Yield Master Index" dargestellt.

Für Pessimisten mag das ein Warnsignal sein, kam es doch wenige Monate später zum Beginn des Salami-Crashs 2008.

Optimisten geben dagegen zu bedenken, dass der niedrige Spread ein Ausdruck von Zuversicht sei und schon dreieinhalb Jahre vor dem Oktober 2007 bestand. Ähnliches galt für die späten Neunziger Jahre (Chart via bespokeinvest).

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