Mittwoch, 24. Oktober 2018

Schwelende Konflikte, schwache Kurse

Nach wie vor gibt es an den Börsen keinen Grund zu jubeln. Im Gegenteil. Vor allem in Europa sacken die Kurse weiter ab. Der DAX beispielsweise stürzte nach schlechten Nachrichten sogar auf den tiefsten Stand seit knapp zwei Jahren ab.

Das war es schon wieder mit der in der dritten Oktober-Woche vorsichtig aufgekommenen positiveren Stimmung. Denn schon zum Start der vierten Kalenderwoche ging es wieder abwärts. Schuld waren schwächere Unternehmenszahlen aus den USA, die ungelösten Problemfelder Saudi-Arabien, Brexit und Italien, der schwelende Handelskonflikt der USA mit China sowie im Fall des DAX das für Bayer so eklatante Glyphosat-Urteil (siehe auch Titelgeschichte).

Von großer Bedeutung wird sein, ob die parallel zum Erscheinen dieser Ausgabe von BÖRSE ONLINE anstehenden neuen Quartalszahlen von Microsoft (24.10.) sowie Alphabet und Intel (beide am 25.10.) für etwas Stabilität sorgen können. Dazu kommen ebenfalls zum Wochenschluss die neuesten Daten zur Entwicklung des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) im abgelaufenen dritten Quartal. Mittelfristig wichtig: die Midterm-Wahlen in den USA, die am 6. November anstehen.

Die Unsicherheit an den Märkten ist derzeit jedenfalls enorm. Insgesamt ...